Bild oben: Brücken Modul im Jahr 2007, etwa ein Jahr vor der Fertigstellung

Bild unten: Die Vorlage an derer ich mich orientierte.

Der Anfang: Mit einem Skalpell wurden die Elemente aus einem Karton geschnitten und mit Holzleim zusammengeklebt.

Hier sieht man die drei Elemente nach dem Rohbau. Die Rippen an den Seiten sind 1x8 mm groß oder klein. Wie man will.

Die Elemente wurden grundiert und anschließend satt mit schwarzer Plaka-Farbe bestrichen. Später wurde mit weiser Deckfarbe aus dem Wasserfarbkasten die Alterung mit einem trockenen Pinsel im drybrush-Verfahren aufgebracht.

Die Brückenpfeiler und Wiederlager. Gleiche Bauweise - aber verstärkt mit Bastelsperrholz.

Ein weiteres Bild davon

Stellprobe

Aus einen ursprünglich geplanten Diorama wird ein Modul. Hier sehen Sie bereits das Einkleben der Gleise. Die Gleise wurde auf 2mm Kork mit Buchbinder-Leim eingeklebt. Der Buchbinder-Leim bleibt auch nach dem Trocknen elastisch und gibt deshalb die Fahrgeräusche und Erschütterungen nicht so stark weiter, wie das bei Holzleim der Fall ist.

Rohbau: Die Berge sind aus Styropor mit Gipsüberzug. Den Gips hatte ich zuvor mit Dispersionsfarbe eingefärbt. Im vorderen Bereich wurde ein Kunststoff-Fliegengitter mit Heißkleber eingeklebt. Anschließend wurden angefeuchtete Küchentücher ("Zewa") aufgebracht und mit verdünntem Holzleim eingestrichen. Danach erfolgte ein weiterer Gips- überzug.

Die Gleise sind angeschlossen, und nun wurden auch erste Testfahrten durchgeführt.

So sah es nach dem ersten Einfärben aus.

Ich hatte mich lange gefragt: Wie sieht in Utah ein Fluss aus? - Als Antworten bekommt man: blau oder grün, spiegelt den Himmel. Irgendwie hat es mir nicht gefallen.

Ein weiterer Blick aus der Nähe. Hier wurde der Wasserfall bereits nach Vorne verlegt und das Ufer flacher gestaltet. Anschließend erfolgt eine Begrünung am Ufer mit Island-Moos und Streufaser aus der NOCH-Dose..Die Felsen und Berge wurden mit verschiedenen teilweise stark verdünnten Farben gestaltet. Wobei die dunklen Farben von den großen Flächen mit einem Schwamm wieder vorsichtig abgewischt wurden.

Noch etwas näher:


Im Jahr 2006 wurde das Modul zum ersten Mal in Zell an der Mosel ausgestellt. Hier findet jährlich am ersten oder zweiten Advent ein ganz besonderes Z-Treffen statt. Das muss man gesehen haben.

Nochmals Zell 2006, auch wieder mit der Cabforward von AZL

Das Wasser wurde weiter entwickelt: Ich gestaltete den Untergrund wie das Ufer und strich darauf Morgens und Abends etwas Klarlack. Nach dem Einstreichen lies ich es trocknen. So entstand eine natürliche Wellenbewegung in der Wasserdarstellung.

Hier sieht man die aktuelle Gestaltung. Die Gischt wurde so erzielt: Mit einem sehr feinen Pinsel malte ich sehr fein etwas weise Plaka-Farbe an die Ränder und zog diesen Strich sofort mit einem feuchten Pinsel wieder in einer Wellenbewegung vorsichtig  ab

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Wussten Sie, dass die Bahngesellschaft hier ein Signal aufstellen wollte? Ich habe das nur sehr kurzfristig erfahren, konnte aber ein paar wenige Bilder davon machen.

Das funktionsfähige Signal wird von Rolf (www.rolfs- lädchen.de) vertrieben.

Dieses Signal war das erste nach US-Vorbild.


Haben Sie den Wolf entdeckt?

Wie gut ist Ihre Sehkraft hier?


Hier finden Sie einen Ranger mit Pack-Pferd. Dieser hat gerade die Aufgabe die Free-Climber aus dem Fels zu holen. Denn das Klettern ist hier verboten - es ist ein Naturschutzgebiet. Die Figuren habe ich alle von www.trafofuchs.de !

Das Modul als ganzes mit den beiden Transportschutz-Seiten. Denk man bei diesen Bildern hauptsächlich an die Eisenbahn, oder doch mehr an die Landschaft und Geschichten?

Ich hoffe Sie hatten viel Spaß und Anregungen für eigene Projekte gefunden.